Schulpferde

Der Reiterverein Offenburg e.V. besitzt derzeit neun Schulpferde und -ponys. Diese stehen in Paddockboxen oder kleinen Offenstallgruppen und bekommen täglich Koppelgang, so ist auch an unterrichtsfreien Tagen die nötige Bewegung und Abwechslung gewährleistet. Die Zahl der Unterrichtsstunden liegt bei höchstens drei Stunden über den Tag verteilt. Da vor allem die älteren Schulpferde nicht überlastet werden sollen, gehen diese nur ein bis zwei Reitstunden am Tag. Für die Gesundheit unserer Schulpferde sind Wurmkuren, Impfungen sowie regelmäßige Besuche von Hufschmied und Tierarzt unerlässlich und selbstverständlich.

SaphirDer zuverlässige Haflinger Saphir ist vor allem bei kleinen Anfängern äußerst beliebt und hilft ihnen beim Einstieg in den Gruppenunterricht. Auf ihm haben schon viele Reitschüler erste Erfahrungen im freien Reiten gemacht. Der 1,47 m große, charakterstarke Blonde sieht mit seinem goldenen Fell und der weißen Mähne richtig schick aus. Leider stecken ihm viele Jahre als Voltigier- und Longenpferd in den Knochen, weshalb er nur noch eingeschränkt eingesetzt werden kann. Am meisten Spaß bereiten ihm die Möhren, die er mit treuem Blick und lautem Brummeln zahlreich einfordert.
FameDas neugierige Palomino-Pony ist seit Sommer 2011 bei uns. Mit seinem hellen Fell und seiner gewellten Mähne sieht er aus wie ein echtes Barbiepferd. Seine brave und zuverlässige Art wird von allen sehr geschätzt. Im Reitunterricht lernt man viel von ihm, weshalb er sowohl von Anfängern als auch von Fortgeschrittenen sehr gerne geritten wird. Ob im Longenunterricht, für Dressur und Springen, beim Ponyreiten oder auf Ausritten ins Gelände, Fame ist vielseitig einsetzbar. Hin und wieder startet er auch mit den Reitschülern in Führzügelprüfungen oder Reiterwettbewerben.
John-BoyAn John-Boy können die Reitschüler sich beim stundenlangen Schmusen die Hände wund streicheln. Der 1,49 m große Fuchs wird sowohl von Anfängern als auch von Fortgeschrittenen gerne geritten. Außerdem wird er bei den „Kleine Reiter“-Kursen und in der Reittherapie eingesetzt. Er stellt sich auf den jeweiligen Reiter und dessen Können ein. John-Boy ist im Umgang eines der liebsten Pferde im Stall und lässt sich lieber mit Streicheleinheiten als mit Leckerlis verwöhnen. Besonders gerne wird er von Erwachsenen geritten, da er durch seine handliche Größe genügend Vertrauen und Sicherheit vermittelt.
GustavGustav ist ein echter Schwarzwälder. Der kräftige Fuchs mit der blonden Mähne und dem hübschen Stern kam 2014 als Jungpferd zu uns und wurde von uns behutsam ausgebildet. Den gemütlichen Kaltblüter kann so schnell nichts aus der Ruhe bringen. Dadurch vermittelt er auch ängstlichen, unsicheren Reitern ein sicheres Gefühl. Unter fortgeschrittenen Reitern zeigt er sich als williges, motiviertes Lehrpferd und verlangt von seinem Reiter einen lockeren Sitz und korrekte Hilfen. Seit Januar 2016 wird er als Therapiepferd in der Hippotherapie eingesetzt. Dabei passt er sich sensibel an die jeweiligen Handicaps der Patienten an und ist ein absolut zuverlässiger Therapeut für diese.
KasimirKasimir ist ein ruhiger und umgänglicher Selle-Francais Wallach. Er kam im Frühjahr 2008 zu uns. Mit seiner geduldigen Art ist er bestens für Anfänger und unsichere Reiter geeignet. Aber auch fortgeschrittene Reitschüler können auf dem sensiblen, rittigen Braunen ihre Hilfengebung verfeinern. Vor allem wegen seiner Größe von 1,63 m ist er bei den größeren Reitschülern sehr beliebt. Altersbedingt wird er allerdings nur noch einmal täglich im Reitunterricht eingesetzt.
PatchDie grau-weiß gescheckte Knabstrupperstute ist seit 2015 bei uns. Sie ist sehr neugierig und freut sich über jede Art von Beschäftigung. Egal ob Reiten, Bodenarbeit oder Spazierengehen, Hauptsache es wird nicht langweilig. Bei der Arbeit ist sie fleißig und aufmerksam, verlangt aber einen lockeren und konzentrierten Reiter. Sie lernt schnell und stellt die Aufmerksamkeit des Reiters gerne auf die Probe. Lässt man sich auf ihre schwungvollen Gangarten ein, hat man das Gefühl über den Boden zu fliegen. Für ihren Arbeitseifer lässt sie sich nach dem Reiten gerne mit Futter belohnen.

Der 1,75 m große braune Selle-Francais Wallach kam 2016 aus dem Elsass zu uns. Mit seinem herzigen Blick und seiner offenen, lieben Art hat er sofort alle begeistert. Im Umgang ist er absolut brav und beim Reiten ein echtes Verlasspferd. Vor allem unsere erwachsenen Reitschüler lassen sich von seiner Größe längst nicht mehr abschrecken. Im Unterricht vermittelt er den Anfängern Sicherheit, aber auch fortgeschrittene Reiter können auf ihm viel lernen. Als ehemaliges Springpferd geht er natürlich gerne ins Gelände und über Hindernisse. Von den Reitschülern lässt auch er sich am liebsten mit Streicheleinheiten und Möhren verwöhnen.

Die kräftige Fliegenschimmelstute kam 2017 aus dem Elsass zu uns. Dort ging sie überwiegend vor der Kutsche, weshalb sie absolut brav und unerschrocken ist. Im Umgang zeigt sie sich vorbildlich und neugierig. Unter dem Reiter ist sie immer fleißig und motiviert, benötigt aber noch etwas Ausbildung. Bei Ausritten im Gelände ist sie unerschrocken und liebt lange Galoppstrecken. Beim Eltern-Kind-Voltigieren in der Reithalle kann sie es aber auch ganz gemütlich angehen und zeigt sich als ruhiges, zuverlässiges Schulpferd. Sie wird nach und nach mehr im Schulbetrieb eingesetzt und darf langsam in ihre Aufgaben hineinwachsen.

Die kleine Welsh-Stute kam ebenfalls 2017 zu uns. Seither versuchen wir das junge, freche Pony so abwechslungsreich wie möglich zu beschäftigen. Sie geht neugierig und unerschrocken in jede Situation und lernt sehr schnell. Im Moment wird sie noch wenig im Unterricht eingesetzt, da sie nur kleine, leichte Reiter abdecken kann. Im Reitunterricht zeigt sie sich aber brav und arbeitswillig. Zukünftig werden wir mit ihr sicherlich unser Reitangebot für Kinder ausbauen können.